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25.12.2007

HNach einem guten Frühstück geht's weiter Richtung Norden - tanken war nicht, da das Bargeld nur noch sehr dünn war und wir dachten, dass es in Seisfontain wieder was gibt - ein Fehler. Die Fahrt war sehr schon durch eine extrem karge Landschaft. Plötzlich eine Giraffe mitten in einer Steinwüste - bizarr. Nach dem Reiseführer hatten wir eine völlig andere Vorstellung von Seisfontain - es dauerte eine Weile, die Tankstelle zu finden - Benzin war alle. Für das Fort hatten wir kein Interesse. Mit ungutem Gefühl ging es weiter Richtung Opuwo durch ein langes Tal über einige Pässe - gern hätten wir hier im Nirgenwo gecampt aber ohne Benzin eine Anfahrt von 10 -20 km?? Nein. Opuwo ist enttäuschend - sehr schmutzig - viele Himba - die geradezu verwundert waren, dass wir sie nicht fotografieren wollten, Geld gab's und auch eine Tankstelle. Es hatte trotz des Feiertages sogar ein Markt offen - schön afrikanisch - nur Regale in einer Lagerhalle - ich kauf Milch und Reis und Annett muss draussen die Bettler abwehren. Camping gibt es nicht - Lodges liegen in der Stadt. Wie beschliessen Richtung Ruacana weiterzufahren. An der Kreuzung der C41 mit der C35 ist eine Polizeikontrolle und ein Stoppschild - ich fahre 3m zu weit und werde fast verhaftet. Das Auto wird durchsucht und man hängt sich an einem Beutel Steine auf, die die Kinder gesammelt habe - den nehmen die uns weg - das muss ich mir von den Kindern bis heute anhören. Bis nach Ruacan Falls ist die Strasse sehr gut und ich rase meinen Frust ab… . Das Ferienzentrum dort ist sehr schön und für Nam $ 80 übernachten wir - aufgrund des Kuene ist alles grün - ganz fremd nach einer Woche gelber Wüste. Die Fälle haben leider kein Wasser, also schenken wir uns das - Regenzeit hat noch nicht begonnen.

nächster Tag


letzte Änderung: 2008-09-09, Christian